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System Center 2012 – Lizenzierung

„Einfachere Lizenzierung dringend notwendig“, ist wohl eines jener Partnerfeedbacks welches wir von Ihnen am häufigsten bekommen. Ein sehr gutes Beispiel, dass wir aktiv darauf eingehen, ist System Center 2012. Vereinfachte Lizenzierung der Server- und Clientverwaltung!Financing

System Center 2012 Lizenzen sind grundsätzlich nur für verwaltete Endgeräte notwendig. Für Management Server oder SQL Server Technologie muss keine eigene/gesonderte Lizenz mehr gekauft werden. Im Bereich des Servermanagements gibt es nur mehr folgende Editionen:

  • System Center 2012 Datacenter
  • System Center 2012 Standard

Jede der verfügbaren Editionen enthält dieselben 8 Komponenten: Operations Manager, Configuration Manager, Data Protection Manager, Service Manager, Virtual Machine Manager, Endpoint Protection, Orchestrator und den App Controller.

Der Unterschied der Editionen liegt im Grad der Virtualisierung: hoher Virtualisierungsgrad spricht für die Datacenter Edition, Einsatz in nicht oder wenig virtualisierten Umgebungen für die Standard Edition. Die Server Management Lizenzen (SML) umfassen jeweils 2 physische Prozessoren/Sockets.

Die einzelnen Komponenten der Suite sind nicht mehr separat erhältlich sondern nur mehr als Teil der Standard oder Datacenter Edition.

Wieviele SMLs brauche ich denn überhaupt?

Eine Server-Managementlizenz (SML) ist notwendig für alle Geräte (verwaltet) auf denen Serverbetriebssysteme ausgeführt werden. Bei der Datacenter Edition ergibt sich die Anzahl aus den physischen Prozessoren im Server, bei der Standard Edition aus der Anzahl der physischen Prozessoren im Server ODER der Anzahl der verwalteten Betriebssystemumgebungen (OSE; höhere Zahl ausschlaggebend). Wenn ich mich für letztere entschieden habe, kann ich einem Server zur Verwaltung mehrerer virtueller OSEs mehrere Lizenzen zuweisen. Beispiele gibt’s hier.

Wie sieht’s bei den Clients aus?

Clientverwaltungslizenzen (CMLs) sind für verwaltete Geräte notwendig, die Nicht-Serverbetriebssystemumgebungen ausführen. Hier gibt es 3 CMLs: Configuration Manager CML, welche den Configuration Manager als auch den Virtual Machine Manager beinhaltet. Die Endpoint Protection und die Client Management Suite CML, in der sowohl der Service Manager, der Operations Manager, der Data Protection Manager als auch der Orchestrator enthalten sind.

Die Client-MLs (CMLs) können pro OSE oder pro Nutzer lizenziert werden. Auch hier gilt wieder, dass die einzelnen Komponenten nicht separat erhältlich sind.

Weitere nützliche Infos gibt’s am Lizenzportal! Produktinfos sind hier erhältlich.

Liebe Grüße, Gerold Pulverer

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