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Hyper-V in der Praxis – Kundenerfahrungen mit Hyper-V

Die Aufzeichnung der Hyper-V Veranstaltung ist nun online:

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Unter http://channel9.msdn.com/posts/codefest/Hyper-V-Partner-Webcast/ ist der 2-stündige Webcast abrufbar.

Sehr interessant, sehr spannend – diskutiert werden nicht nur die Erfahrungen zweier öst. Kunden und Microsoft IT mit Hyper-V im Praxiseinsatz, sondern auch die Erklärung, warum sich diese Kunden für Hyper-V entschieden haben und diese Entscheidung in keinster Weise bereut haben – interessanterweise decken sich diese Erfahrungen mit den Argumenten, die wir immer bringen ;)

Ablauf und Zeiten der Aufzeichnung:

00:00 – 00:03Einleitung
00:03 – 11:00Markus Bauer – SBM – Vorstellung Hyper-V Implementation
11:00 – 30:00Q&A
 

Frage: Was waren die Triebfedern für Virtualisierung ?

Antwort: Wir hatten vorher 2x19“ Racks, jetzt nur noch 1 Bladecenter und 1 Switch usw = 12 Höheneinheiten, auch aus Energiegründen, Verfügbarkeit der einzelnen Serverinstanzen, Flexibilität bei der Implementierung von neuen Serverinstanzen, Spielwiese für Testumgebung, gute Desaster-Recovery-Szenarien

 

Frage (15:30): Sie hatten auch VMWare Teststellung – warum die Entscheidung für Hyper-V ?

Antwort: Kostenfaktor (Hyper-V ist kostenlos), Reduktion der Partner/Hersteller im Datacenter – will einen Partner/Hersteller, für die Virtualisierung und sein Datacenter

 

Frage (17:15): Gab es irgendwo einen Punkt, wo Sie skeptisch waren, ob das funktioniert ?

Antwort: Nein, gab es nicht

 

Frage (19:15): Was war der Hintergrund für die Implementation des SelfservicePortals ?

Antwort: Es werden für CAD Zusatzapplikationen entwickelt, die Entwickler können sich nun ihre Testmaschinen selber deployen ohne IT

 

Frage (20:30): Gab es physikalische Maschinen, die sich nicht für die Virtualisierung eignen und wenn ja, warum ?

Antwort: Nein, wichtig war, dass genug Platz auf der SAN zur Verfügung war, weil ja alle Laufwerke migriert werden mit der P2V Migration. Maschine mit 50 Gb Daten ist in 1 Stunde migriert

 

Frage (22:25): SQL Failover Cluster – wird hier die Failover-Funktionalität von Hyper-V genutzt oder von SQL ?

Antwort: Ein Node des SQL Servers läuft als physische Maschine, der Failover-Node (Database-Mirroring) läuft virtuell

 

Frage (23:45): DPM macht Imagebasierende Sicherung – kann ich da auch einzelne Files rücksichern oder sind das 2 Backup-Steps ?

Antwort: Item-Level-Restore aus dem Image-Backup ist in der Beta nicht verfügbar, soll aber kommen

Basisinfrastrukturserver (DC, Zertifikatserver, Forefront, ..) werden Imagebasiert gesichert, bei Fileserver werden die Daten gesichert. DPM sichert grundsätzlich zuerst auf Disk (alle 4 Stunden), dann auf Tape (1 x täglich)

 

Frage: (26:30): Wo ist der DPM installiert ?

Antwort: Auf einer physischen Maschine

 

Frage (27:00): WO liegen die anderen SystemCenter Produkte ? Virtualisiert oder Physisch ?

Antwort: DPM – Physische, SCCM, SCVMM Virtualisiert, SCOM ist noch in Überlegung – grundsätzlich läuft er gut in Virtualisierung, allerdings kann er bei Problemen mit Virtualisierung diese schlecht melden ;)

 

Frage (28:10): Imagebasierendes Restore von Domaincontrollern ?

Antwort: technisch grundsätzlich kein Thema, Restore von virtuellen Domaincontrollern ist nicht supportet – hier sollte man genau wissen, was man tut

 

Frage (29:45) Habt ihr Nicht-Microsoft basierende OS virtualisiert ?

Antwort: Nein

30:00 – 42:40Diewald Martin – Hutchinson 3G – Vorstellung Hyper-V Implementation
42:40 – 55:15Q&A
 

Frage: Welches Storage verwenden Sie ?

Antwort: XP10000/12000 und EVA beides von HP

 

Frage: Laufen da sehr I/O intensive Anwendungen mit großen Datenmengen ?

Antwort: Haben GIS-Applikation mit hohen IOs implementiert – funktioniert aber sehr gut und sehen keinen Unterschied zu physikalischen Servern. Datenbanken werden aber grundsätzlich nicht virtualisiert, weil diese Maschinen sowieso gut ausgelastet sind

 

Frage (44:15): Werden Storageressourcen direkt durchgereicht zu den virtuellen Maschinen und ist das überhaupt Möglich ?

Antwort: Möglich ist es – vor diesem Thema hat er sich vorher gefürchtet, hat es aber kurz getestet, war nach 30 Minuten klar, funktioniert sehr gut, übersichtlich gestaltet, er war sehr positiv überrascht

 

Frage: (45:50): Warum haben Sie auf WSUS 3 SP2 gewartet mit der Migration ?

Antwort: Server 2008 R2 Unterstützung kam erst mit SP2

 

Frage (46:25): Setzen Sie auch VMWare ein ?

Antwort: Seines Wissens in der Core-Network Abteilung, in seiner Abteilung wird ausschließlich Hyper-V eingesetzt

 

Frage (47:50) Habt ihr ausschließlich Windows Systeme ?

Antwort: JA, derzeit werden nur Windows Systeme virtualisiert – in den nächsten Wochen werden sie aber damit beginnen, die Virtualisierung von Red Hat Enterprise zu testen

 

Frage (50.05): Ihre Triebfedern waren Kostenreduktion und „Ein Hersteller“ – gabs noch andere Gründe ?

Antwort: Technologisch nein, Hyper-V kann alles, was sie brauchen – ein Grund war, dass das Handover von Engineering und Betrieb sehr einfach war, die mussten nichts neues lernen, weil der Betrieb von MS Systemen gut bekannt war

 

Frage: (51:50): Wie lange laufen bereits virtuelle Systeme in Produktion ?

Antwort: Hyper-V Version 1 sicher länger als 1 Jahr, R2 kam zum Einsatz im Spätherbst letzten Jahres, Produktiv seit SP2 von WSUS (November)

 

Frage (52:45) : Wie schaut das Patchmanagement für Hyper-V Systeme aus ?

Antwort: Sie müssen 4 x pro Jahr verpflichtend patchen – machen keinen Unterschied zwischen Gast und Hypervisior mit dem Unterschied, dass der Hypervisior freigemacht werden kann vor dem Reboot.

 

Frage: (53:45): Das Freimachen des Hypervisiors ist das ein manueller Vorgang oder ein automatischer ?

Antwort: Ist ein manueller Prozess – (Anmerkung von Christoph Moser, base-IT: Mit dem SCVMM kann das automatisiert werden)

55:15 – 117:20David Lef – Microsoft IT Redmond – Wie Microsoft Virtualisierung intern einsetzt
 (Nur eine Frage am Ende)
 Spannend an diesem Vortrag sind einerseits die Dimensionen des MS-Internen Rechenzentrums, die Benutzer- und Rechnerzahlen, aber auch die Standardisierungen in der Hardware und der Wechsel der Virtualisierungsphilosophie in den letzten Jahren (von Virtualisierung ist Ausnahme bis hin zu Physischer Server ist die Ausnahme)

Danke für alle anwesenden Partner für die interessanten Fragen, Danke an alle Sprecher für Ihre Zeit und die offene Diskussion !

Christian Decker

Christian.Decker@microsoft.com

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