Businesskritischer Support ausserhalb der Geschätszeiten

von Christian Decker Autor Feed 25. October 2010 10:10

Fenstertage wie heute eignen sich wunderbar, um Aufgaben zu erledigen, die schon lange in der Inbox liegen.

So wie die Frage eines Partners (Samstags um 22:00 Uhr via Communicator): “Ich habe da einen Kunden mit einem nicht funktionierenden Active Directory und weiß nicht mehr weiter – kannst Du helfen. ?”

Technisch schon lange nicht mehr, aber leider auch nicht organisatorisch: Ich wußte zwar, dass wir einen 24/7 Businesskritischen Support haben, wie ein Partner zu dem kommt, wußte ich nicht. (Gott sei Dank war ein anderer Partner – ein Guru im Bereich AD online und ich konnte diese beiden Partner zusammenspannen)

Heute habe ich endlich nicht nur die Antwort bekommen, sondern auch ausprobiert:

Businesskritische Supportfälle für Partner aber auch für Software Assurance Kunden - 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche - gibts unter der ganz normalen Microsoft Infoline: 08000-123 345

Wichtig: Band bis zum Ende anhören, nicht davon abschrecken lassen, dass die Dame meint, man ruft ausserhalb der Geschäftszeiten an.

<1> ist die Auswahl für SA Kunden

<2> die Auswahl für Partner – damit landet man in USA (englisch) und benötigt dann seine Partner-ID.

Achtung: Gilt nur für Businesskritische Fälle, also wenn die komplette Firma steht !

Ich hoffe, dass trotzdem niemand diese Option benötigt !

Christian

Christian.Decker@microsoft.com

P.S.: Dank und Anerkennung wie so oft unserem CPE Team !

Aktivierungscode für Win Phone 7

von Christian Decker Autor Feed 22. October 2010 13:08

Bei vereinzelten Windows Phone Geräten kann es beim Eingeben der Windows Live ID zu einer Aktivierungsaufforderung kommen. Dies kann passieren, wenn die Aktivierung beim Gerätehersteller nicht ordnungsgemäß funktioniert hat.

Die englische Fehlermeldung lautet:

ACTIVATION REQUIRED
An activation code is required before we can finish setting up your phone. Please contact customer service. You can skip this step and do it later.
call support

Dazu gibt es einen Knowledge-Base Artikel: http://support.microsoft.com/kb/2431699/en-us/

Hier hilft ein Anruf bei der Info-Line von Microsoft

Für Östereich: 08000 123 345
Für Deutschland: 01 805 67 22 55
Für die Schweiz: 0848 858 868

Die Infoline erreicht man Montag – Freitag von 08:00 – 18:00 und Samstag von 09:00 – 18:00

Einfach keine Option auswählen, dann kommt man zum Agend und der hilft dann.

 

Liebe Grüße

Christian

Christian.Decker@microsoft.com

Windows Live für Win Phone 7

von Christian Decker Autor Feed 21. October 2010 14:05

Neben den schon viel gezeigten und beschriebenen Win Phone 7 Features gibt es eine wirklich nette Web-Verwaltung dazu (die bis jetzt noch nciht oft beschrieben wurde)

Auf meinem Live Account (www.live.com) finde ich den Punkt Devices

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Dort finde ich nicht nur mein Phone, sondern auch alle mit Live Mesh konfigurierten Geräte:

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Und hier kann ich sehr elegant mein Phone verwalten.
Alle Photos, die ich mit dem Phone mache, werden automatisch auf SkyDrive hochgeladen, aber nur für mich freigegeben
(dies kann man sehr elegant konfigurieren)

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Sollte ich mein Phone verloren haben, gibt es ein paar sehr nette Features:

image

Zum Handy Finden:
Ich kann/muss diese Option am Handy aktivieren. Damit sendet das Phone in regelmässigen Abständen seine Position, die ich mit einer Bing-Maps Einbindung dann im Web sehen kann.
Allerdings hat nur meine Live-ID Zugriff auf diese Information und ich kann mir auch eine Mail schicken lassen, sobald diese Funktion ausgewählt wird.

image

Diese Option hab ich mir schon immer am WinMob gewünscht – damit sperre ich das Device übers Web und kann aber gleichzeitig eine Nachricht am Display anzeigen lassen für den Finder.

Dies ist sinnvoller als die letzte Option, alle Daten am Gerät zu löschen....

Eine kleine Bitte noch in eigener Sache: Ich werde in nächster Zeit noch ein paar Erfahrungsberichte/Tipps zu Win Phone 7 posten. Features, Funktionen, die mir auffallen, die nützlich sind und vielleicht nicht sofort auffallen. Bitte erspart mir Kommentare wie: Das kann das XXXX schon lange... Erstens kann ich diese Dinge Mangels Erfahrung mit anderen mobilen Plattformen nicht beurteilen und zweitens geht es mir nicht darum, der Welt zu beweisen, warum Phone 7 besser als jedes andere Phone ist. Danke ;)

Viel Spaß damit

Christian

Christian.Decker@microsoft.com

Neuer ist besser

von Christian Decker Autor Feed 14. October 2010 12:46

welch eine Lebensweisheit – aber gerade bei Betriebssystemen zeigt sich vor allem im Bereich der Sicherheit, dass dieser Satz völlig richtig ist.

Diese Grafik ist aus dem SIR – Security Intelligence Report – unserem halbjährlichen Sicherheitsbericht.

Bei jedem Windows Update erfolgt ja eine Überprüfung des Rechners auf die häufigste Malware und die Grafik oben zeigt die Infektionsrate für das jeweilige Betriebssystem (also wie viel Prozent der überprüften Rechner dieses Betriebssystems infisziert waren). Der Zeitraum der Grafik ist das 2. Quartal von 2010.

Schon alleine das ist ein Grund, bestehende Windows XP Rechner auf Windows 7 zu migrieren – die Infektionsrate von Windows 7 PCs ist um 80 % geringer als die von Windows XP SP3 – und viele Abstürze und Performanceprobleme bei Rechnern beruhen auf schlecht programmierter Malware...

Wer mehr über diese Statistik wissen möchte, findet hier den gesamten Bericht:

http://www.microsoft.com/security/sir/keyfindings/default.aspx#section_5_2_3

 

lg

Christian Decker

Christian.Decker@microsoft.com

Lizenzbedingungen Security Essentials

von Christian Decker Autor Feed 12. October 2010 12:13

Wie hier schon geschrieben, ist ja Security Essentials nun auch für Kleinunternehmen bis 10 PCs kostenlos.

Nachdem ich weiß, dass nur wenige die Lizenzbestimmungen lesen, hier ein Auszug mit den wichtigsten Einschränkungen:

1.RECHTE ZUR INSTALLATION UND NUTZUNG.

a.Heimnutzung.

Wenn Sie ein Heimnutzer sind, sind Sie berechtigt, eine beliebige Anzahl von Kopien der Software auf Ihren persönlichen Geräten zur Verwendung durch in Ihrem Haushalt ansässige Personen zu installieren und zu nutzen. Als Heimnutzer sind Sie nicht berechtigt, die Software bei kommerziellen, gemeinnützigen oder Einnahmen erwirtschaftenden Geschäftsaktivitäten zu nutzen.

b.Kleinunternehmen.

Wenn Sie ein Kleinunternehmen betreiben, sind Sie berechtigt, die Software auf bis zu zehn (10) Geräten in Ihrem Unternehmen zu installieren und zu nutzen.

c.Beschränkungen.
i.Die Software darf nicht auf einem Gerät genutzt werden, auf dem eine Enterprise-Version eines Microsoft Windows-Betriebssystems ausgeführt wird.
ii.Die Software darf nicht auf Geräten genutzt werden, die im Eigentum von Regierungs- oder akademischen Einrichtungen stehen.

Um Fehllizenzierungen zu vermeiden, habe ich die – meines Erachtens wichtigsten – Punkte gelb markiert:

Die EULA ist hier zu finden...

Und Vorsicht:

Rechtlich ist es egal, ob ich Security Essentials auf 15 Computern installiere oder ob ich gleich eine unlizenzierte Version von Forefront Client Security einsetze. Beides ist illegal....

lg

Christian

Christian.Decker@microsoft.com

Microsoft Dynamics – Interview Medianet zu Markt und Strategischen Schwerpunkten

von Christian Decker Autor Feed 9. October 2010 12:21

In der Ausgabe vom 15. Oktober 2010 des Fachmagazin Medianet hatten wir die Möglichkeit, zu den strategischen Schwerpunkten von Microsoft Dynamics sowie den Markt aus unserer Sicht in diesem Fiskaljahr Stellung zu nehmen.

Der Artikel befindet sich hier:

http://www.medianet.at/technology/article/sind-trotz-krise-im-oberen-mittelstand-gewachsen

Security Essentials nun auch offiziell kostenlos für Unternehmen bis 10 PCs

von Christian Decker Autor Feed 5. October 2010 13:42

Gemunkelt wurde ja schon länger, getan wurde es ja (illegalerweise) auch schon länger, nun ist es offiziell:

 

Die sehr gute, schnelle Antiviren/Antimalwarelösung für Heimanwender, Security Essentials,  ist ab sofort auch für Unternehmen bis 10 Mitarbeiter kostenlos.

Hier die Pressemitteilung der deutschen Kollegen: http://www.microsoft.com/germany/presseservice/news/pressemitteilung.mspx?id=533234

Hier die Pressemitteilung meiner österreichischen Kollegen http://www.microsoft.com/austria/presse/news1825.mspx?ID=5854158c-2fd2-416c-8103-c9c2c01bd1a8  ;)

Security Essentials unterstützt Windows XP. Vista und Windows 7.

Downloadbar unter http://www.microsoft.com/security_essentials/default.aspx?mkt=de-de

Ich verwende es selber auf vielen PCs im Privatbereich und bin schwer begeistert, internationale Prüfunternehmen für Virenschutz teilen diese Begeisterung ;)

Damit können Sie nun auch legal Kleinunternehmen mit diesem wunderbaren Schutz ausstatten – Unternehmen über 10 Benutzer können Forefront Client Security oder auch ab H1/2011 Windows Intune nutzen.

Viel Spaß damit

Christian

Christian.Decker@microsoft.com

Microsoft positioniert sich eindrucksvoll am IT-Compliance Markt

von Christian Decker Autor Feed 4. October 2010 12:26

Liebe Partner !

Schon der Einstieg in den IT-Service Management Markt mit dem System Center Service Manager in diesem Frühjahr hat bei unseren Kunden und Partnern Eindruck hinterlassen. Nun ist es mir eine besondere Freude euch als zertifizierter Informations-Sicherheits-Auditor mit zu teilen, dass Microsoft diese Lösung mit dem IT Governance, Risk & Compliance (GRC) Modul für unseren System Center Service Manager erweitert hat und somit in den IT-Compliance Auditierungs-Markt eintritt.

Dieses Modul bietet u.a. die Möglichkeit zur automatisierten Überprüfung von Systemen/Applikationen auf ihren aktuellen Konfigurations-Zustand und dessen mögliche Abweichung zu den entsprechenden Richtlinien. Viele Standards wie z.B. der Informations-Sicherheitsstandard ISO 27001 erfordern die periodische Überprüfung dieser Zustände. Microsoft bietet hier nicht nur die Möglichkeit, diese Audits zu automatisieren, sondern liefert auch bereits auf Basis verschiedenster Standards Control Sets, die für die Überprüfung aus unserer Sicht erforderlich sind. Dabei ziehen wir internationale Auditvorschläge wie z.B. COBIT als Grundlage heran. Ein Beispiel hierfür wäre z.B. Passwort Management. Dies ist im ISO 27001 Standard eine Vorgabe und wird z.B. auf Basis der COBIT System-Sicherheit Control überprüft. Mittels unserer neuen Lösung ist es möglich, eine automatische Überprüfung von z.B. Passwortlänge und Passwortkomplexität auf Systemen durchzuführen.

Aber auch die Durchführung von nicht-technischen Vorgaben wird über manuelle Controls im Modul durchgeführt. Dies ist z.B. die „Clear Desk Policy“, bei der ein Auditor durch visuelle Überprüfung sicherstellt, dass keine vertraulichen Dokumente auf den Schreibtischen frei zugänglich sind. Das Ergebnis wird dann vom Auditor ins System eingegeben.

Die Auswertung der aktuellen IT-Compliance ist dann entweder über Berichte oder über ein Dashboard zentral verfügbar.

Des weiteren bietet das Modul die Möglichkeit, IT-Risiken zentral zu verwalten.

Unser Mehrwert gegenüber anderen Lösungen am Markt liegt darin, dass wir auf Basis der internationalen Standards/Vorgaben bereits „out-of-the-box“ Hersteller-Vorgaben für dessen Überprüfung mitliefern und somit eine wesentliche Reduzierung der Implementierungskosten erzielen. Die nahtlose Integration in bestehende Systeme wie Active Directory oder Configuration Manager sind weitere Punkte die für unsere Lösung sprechen.

Jene Kunden, die bereits jetzt IT-Audits durchführen müssen, erreichen durch diese Lösung eine wesentliche Entlastung der IT-Administratoren während der periodischen Audits und damit Kosteneinsparungen, sowie ein nachvollziehbares und konsistentes Ergebnis.

Diese Lösung treibt nicht nur unsere Plattform, sondern auch den Großteil unserer System Center Produktfamilie.

Herzstück ist der System Center Service Manager, der die IT-Compliance Prozessabbildung durchführt. Der System Center Configuration Manager und Operations Manager wird für die technische Überprüfung als Sub-System herangezogen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir nun eine äußerst kompetitive Lösung im Markt haben.

Ich habe diesen Meilenstein zum Anlass genommen, einen deutschsprachigen IT-Compliance Blog (www.itcompliance.at) ins Leben zu rufen und werde hier zukünftig über meine Erfahrungen berichten.

Wir planen derzeit auch einen Artikel über unsere österreichische Technet Seite zu veröffentlichen, der das Interesse an unserer IT-Compliance Lösung ebenfalls wecken soll.

Die Demonstration dieser Lösung in unserem Executive Demolab „E2L“ ist ebenfalls geplant und wird demnächst verfügbar sein.

Weitere Informationen zu unserem neuen IT-GRC Modul findet ihr hier: http://www.microsoft.com/downloads/en/details.aspx?FamilyID=aff058bb-628f-4a7d-b566-317cb53f666e&displaylang=en

Liebe Grüße,

Bernhard
Ing. Mag. DI (FH) Bernhard A. Zimmermann, MSc
Solution Sales Datacenter
Microsoft Österreich GmbH
A-1120 Wien, Am Euro Platz 3

P.S.: Danke an Bernd für diesen wunderbaren Gastbeitrag

“Sag, was ist eigentlich der XXX-Server ?”

von Christian Decker Autor Feed 30. August 2010 12:53

Wer diese Frage schon mal von Kunden oder Mitarbeitern gestellt bekommen hat, wer sich selber schon öfters gefragt hat, was sich hinter einem MOPPS Server, hinter FOPE, hinter UAG, oder VSTS verbirgt, ist hier genau richtig.

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Ab Freitag, 3. September 2010 gibt es alle 14 Tage von 08:30 – 09:30 P-Fast – 3 kurze knackige Produkt-Übersichtspräsentationen a 15 Minuten, die folgende Punkte behandeln:

  • Pain - Welches Problem muss ein Kunde haben, damit die Lösung für ihn interessant ist
  • Lösung/Technologie - Was kann das Produkt/die Lösung
  • Unique Selling Proposition (USP) - Was unterscheidet unsere Lösung von anderen, warum ist sie besser
  • Lizenzierung/Preise - Wie lizenziert sich das Produkt, was kostet es ca.
  • Referenzen - Welcher Kunde/Partner setzt es ein?
  • Link Liste - Wo finde ich nähere Informationen, welche Artikel zur Lösung gibt es am Partner-Blog

Die Folien sind Customer-Ready und erlauben daher durch den standardisierten Aufbau eine schnelle und einfgache Verwendung beim Kundengespräch.

Die Veranstaltungsreihe P-Fast wird vom PTA Team Österreich organisiert und gibt es bereits seit 3 Jahren, 2008 war es ein rein Microsoft-Interner Event, 2009 wurden Direct-Managed Partner via Livemeeting eingeladen und 2010 erweitern wir den Zuseherkreis um alle Partner.

Einige Kommentare aus dem letzten Jahr:

  • „Die P-Fast Sessions finde ich echt klasse!“
  • „Sehr gut, leicht verständlich aufgebaut; eine sehr gute Veranstaltung“
  • „Hoher Informationsgehalt, sehr gute Präsentation!“
  • ”Großer Nutzen für den Zeitinvest”

Wie melde ich mich an ?

Anmeldung erfolgt – wie zu allen Trainings – über das Partner Learning Center:

https://training.partner.microsoft.com/learning/app/management/registrationex/LMS_Registration.aspx?UserMode=0&Mode=0&ActivityID=706542

Nach der (kostenlosen) Anmeldung bekommt man – wie immer bei PLC-Trainings – eine Anmeldebestätigung mit einer Verknüpfung ins Outlook.

Am Mittwoch vor jedem P-Fast Termin kommt ein Reminder per Mail mit den aktuellen Themen und dem Link zum Training, unter diesem Link kann dann am Freitag das LiveMeeting gestartet werden.

Welche Themen gibt es da ?

03.09.2010

System Center Data Protection Manager

SharePoint 2010 - PerformancePoint Service

SharePoint Search

01.10.2010 Microsoft Desktop Optimization Pack Visual Studio 2010 Team Foundation Server SharePoint Content Management
15.10.2010 Windows Server 2008 R2- Hyper V Windows Azure SharePoint Infrastruktur
29.10.2010 System Center Service Manager SQL Azure OCS 14
26.11.2010 System Center Configuration Manager 2008 R2 Windows Azure AppFabric Communicator 14

(Änderungen Vorbehalten)

Best Practice aus dem letzten Jahr

Folgende Punkte haben wir aus dem letzten Jahr als Best Practice mitgenommen:

  • P-Fast gemeinsam ansehen
    Nicht nur den Livemeeting Link verschicken und darauf hoffen, dass der eine oder andere sich das Meeting (nebenbei ?) ansieht, sondern gemeinsam in der Firma treffen und über Beamer dabei sein
  • Frühstück organisieren
    Ein kleines Frühstück zum P-Fast steigert die Motivation, in der Früh dabei zu sein und kostet nicht viel…
  • Slide-Decks am internen Sharepoint ablegen
    und im Outlook offline mitnehmen. Hat den riesen Vorteil, dass man zu jedem Thema immer ein kleines Slidedeck mithat und damit unerwartete Fragen zumindest teilweise beantworten kann
  • Eher global statt selektiv
    P-Fast ist zur Wissensverbreiterung gedacht und bewußt so aufgebaut, dass man gerade in Gebieten, die nicht zu seiner Kernkompetenz zählen, Wissen erweitert. D.h. nicht die SharePoint-Spezialisten nur zu den SharePoint Vorträgen und die Forefront Spezialisten zu den Forefront Vorträgen schicken, sondern eher umgekehrt
  • VORHER testen !
    In der Mailbestätigung ist ein Testlink für LiveMeeting – hier ist es hilfreich das VOR dem Freitag zu machen ;)
    Es hat sich auch gezeigt, dass Bild- und Tonprobleme bei vereinzelten Partnern leider immer an der Infrastrukutur des Partners (hauptsächlich deren Firewall) gelegen sind.

 

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung

Freu mich schon auf eien zahlreiche Teilnahme !

Liebe Grüße

Christian und das PTA Team

Backup und Restore eines virtuellen SBS Servers Teil 2–hier gehts um Hyper-V

von Christian Decker Autor Feed 27. August 2010 09:59

Zurück zu Teil 1


DISCLAIMER

(weil es mir wirklich wichtig ist)

Dies ist KEINE OFFIZIELLE Best Practice von Microsoft !
Ich übernehme keinerlei Haftung für Probleme, die dadurch beim Kunden auftreten !
Es ist das Ergebnis eines Partner-Researches, welche Möglichkeiten es gibt, wie ihn eigentlich jeder Partner machen müßte
Es ist eine Gedankenanregung, ein Vorschlag, das Aufzeigen von Möglichkeiten.
Ob diese Lösung für jeden Kunden in jeder Situation die richtige ist, liegt im Ermessen jedes einzelnen Partners !
Ich kann auch keine weitergehende Fragen dazu beantworten oder Support geben !

Allerdings würde ich mich freuen, wenn etwaige Fragen von der Partnercommunity hier beantwortet werden.

Auch wenn das oben jetzt ein wenig hart klingt, es muss leider sein. Trotzdem ist diese Methode für alle Beteiligten die einfachste und beste Methode, mit Bordmittel einen SBS auf Hyper-V zu sichern.


Allgemeines

  • die Basis der Virtualisierung hier ist der Hyper-V Server 2008 R2 – also die kostenlose Hyper-V Variante (weil es keinen Grund gibt, etwas anderes einzusetzen) – sprich wir reden hier am Virtualisierungshost von CMD-Line und PowerShell ;)
  • Die Sicherung erfolgt auf USB-Festplatten
  • Das Hyper-V Backup sichert nur Volumes – deswegen sollte auch die Sicherungs-VHD des SBS auf einem eigenen Volume liegen, da diese ja nicht mitgesichert werden muss
  • Wie viele USB-Platten benötigt werden hängt von den Anforderungen des Kunden ab, ähnlich wie beim Bandwechsel, mögliche Varianten sind:
    • 4 Tagesplatten (Mo-Do), 4 Freitagplatten (Fr1-Fr4), 12 Monatsplatten, 1 Jahresplatte
      Bestmögliche, aber auch teuerste Variante (=21 Platten), erlaubt eine gute History
    • 2 Platten, die abwechselnd benutzt werden
      = Minimalvariante
    • Wichtig ist, dass die jeweils ausgetauschte Platte nicht im gleichen Gebäude aufbewahrt wird
      (Nix neues, wie halt bei den Bändern auch)
  • WICHTIG: Die virtuellen Maschinen dürfen keine Pass-Through Disks haben, weil dann die Sicherung so nicht funktioniert !


Vorbereitung

  • Das Backup-Feature ist am Hyper-V standardmässig nicht enabled, mit folgendem Befehl auf der Commandline wird es aktiviert:

    start /w ocsetup WindowsServerBackup (Case Sensitiv!)


Backup einrichten

Backup am Hyper-V Host einrichten

  • Einloggen am Hyper-V Server
  • Mit Notepad eine Datei c:\sicherung.cmd erstellen:
    C:\windows\system32\wbadmin.exe start backup –backuptarget:XXX -include:YYY –quiet
    C:\windows\system32\wevtutil.exe qe Microsoft-Windows-Backup /f:text /c:5 > ZZZ:\ergebnis.txt
  • Zur Erklärung:
    XXX – Laufwerksbuchstaben der Sicherungsplatte (Ziel) – z.b. e:
    YYY – Welche Laufwerke sollen gesichert werden ? – z.b. c:,d:
    ZZZ – beliebiges Laufwerk am Hyper-V Host (für die Ergebnis-LogDatei)

    Hier mein Script als Beispiel:
    c:\windows\system32\wbadmin.exe start backup -backuptarget:e: -include:c:,d:,F: -quiet
    c:\windows\system32\wevtutil.exe qe Microsoft-Windows-Backup /f:text /c:5 /rd:true > d:\ergebnis.txt
  • Zum Testen kann diese CMD-Datei direkt händisch am Hyper-V Server ausgeführt werden – für Testzwecke kann der Switch –quiet auch entfernt werden, dann redet Backup mehr mit mir
  • Wenn Testbackup erfolgreich, bitte –quiet wieder einbauen
  • Von der Remoteverwaltungskonsole in die Computerverwaltung gehen und zum Hyper-V Server verbinden
  • Dort wählen: Aufgabe erstellen (nicht: Einfache Aufgabe erstellen)
  • Allgemein-Tab
    Nach belieben ausfüllen – bitte einen Domainuser anlegen, der Backup-Operator Rechte am Hyper-V Server hat und diesen als Benutzer eintragen – NICHT den DomainAdmin nehmen
    Unabhängig von der Benutzeranmeldung ausführen
  • Trigger-Tab
    Dieser Task startet idealerweise NACH Beendigung des SBS Backups
  • Aktionen-Tab
    Neu, Aktion: Programm starten, Programm/Skript: \\Servername\c$\sicherung.cmd
    Neu, Aktion, E-Mail senden: Von, An, Betreff, Text und SMTP Server nach belieben ausfüllen, Anlage:\ZZZ:\ergebnis.txt
    Damit wird das Ergebnis der Sicherung (die letzten 5 Events) als Textanhang per Mail verschickt
    ACHTUNG: Das ist der einzige Teil, der bei mir nicht funktioniert – es kommen keine Mails – hier bin ich für Feedback dankbar !


Restore der Sicherung

Bis jetzt wars ja einfach – spannend ist jedoch der Restore ;)

  • Single-File Restore:
    Auf der Backup-Platte liegt jedes Volume als VHD vor und kann auf Win7/Windows Server 2008 R2 einfach via Datenträgerverwaltung/Cmd-Line als Volume eingebunden werden:
    imageimage
  • Für einen Komplett-Restore hänge ich die Sicherungsplatte an einen (neuen) Hyper-V Server und starte über die Remote-Verwaltungstools im Standard-Windows Backup das Recovery:
    imageimage
    imageimageimageimageimageimageimageimage
    Anmerkung dazu: Ich habe nur einen Server (=ein Verzeichnis) restored, im Desasterfall wird man eher die Option “Volumes” beim Recovery-Typ wählen


Wie bekomme ich nun die wiederhergestellte Maschine in den Hyper-V ?

(auch zu finden auf div. Seiten, wie hier z.B.: http://social.technet.microsoft.com/Forums/en-US/winserverhyperv/thread/12a9f04d-b509-4c08-9bc9-486c5f92a486/)

 

  •  
    • Feststellen der ID der vituellen Maschine
      Im Verzeichnis der virtuellen Maschine gibt es das Verzeichnis “Virtual Machines”, in der eine XML-Datei und ein Verzeichnis gibt – beide haben den gleichen Namen (z.b. 9C354E23-9FA2-42D5-BEEC-D66569C6832D) – das ist die ID
    • Verlinken der virtuellen Maschine in den Hyper-V
      am Hyper-V Server in der Command-Line:

      mklink „%programdata%\microsoft\windows\hyper-v\virtual Machines\ID meiner virt. Maschine.xml“ „kompletter Pfad der XML Datei meiner virt. Maschine.xml

      z.b.:
      mklink „%programdata%\microsoft\windows\hyper-v\virtual Machines\9C354E23-9FA2-42D5-BEEC-D66569C6832D.xml“ „F:\Virtual Computer\cdecker\scdviesbs01\SCDVIESBS01\Virtual Machines\9C354E23-9FA2-42D5-BEEC-D66569C6832D.xml“

      Wenn es funktioniert hat, bekommt man folgende Meldung:
      Symbolic link created for 9C354E23-9FA2-42D5-BEEC-D66569C6832D.xml <<===>> F:\Virtual Computer\cdecker\scdviesbs01\SCDVIESBS01\Virtual Machines\9C354E23-9FA2-42D5-BEEC-D66569C6832D.xml

      Nun ist die Maschine im Hyper-V Manager sichtbar, kann aber nicht gestartet werden

    • Berechtigung der virtuellen Maschine festlegen
      am Hyper-V Server in der Command-Line:

      icacls
      Pfad meiner virt. Maschine” /T /grant “NT VIRTUAL MACHINE\ID meiner virt. Maschine“:(F)

      z.B.:
      icacls “F:\Virtual Computer\cdecker\scdviesbs01\SCDVIESBS01\” /T /grant “NT VIRTUAL MACHINE\9C354E23-9FA2-42D5-BEEC-D66569C6832D“:(F)
    • Bearbeiten der Eigenschaften
      (im Hyper-V Manager)
      • Eigenschaften der virtuellen Maschine im Hyper-V Manager öffnen
      • Netzwerkkarten-Einstellungen korrigieren
      • Festplatten-Pfade kontrollieren und ev. anpassen
      • Starten ;)


zu kompliziert ?

  • Es gibt auch den System Center Data Protection Manager, der diese Schritte wesentlich einfacher machen kann ;)
  • Im Desaster-Recovery Fall beim kompletten Wiederherstellen des Hyper-V Servers auf neuer Hardware kann ich auch ein Komplett-Restore machen (inkl. System-State), dann erspare ich mir die oben beschrieben Settings
    Sollte dies jemand testen, bitte Anleitung/Screenshots schreiben und mir schicken, dann baue ich das hier noch ein


Und jetzt ?

Gelesen, klingt gut, zurück zum Tagesgeschäft.....

Weiterhin (teure) Tape-Laufwerke und 3th Party Backup-Software verkaufen, “wö ma des scho imma gmocht hobn und wö ma ned auf Diskn sichat” ?

 

Danke für Feedback, danke für Kommentare, danke für Verbesserungsvorschlägen, danke dafür, dass mir irgendjemand schreibt, wie er die Mailbenachrichtigung zusammen gebracht hat, danke für Erfahrungsberichten aus der Praxis, wie einfach der Restore war ;)

Christian
Christian.Decker@microsoft.com

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