Kompetenz gezeigt – Gratulation !

von Christian Decker Autor Feed 3. March 2010 11:06

Herzliche Gratulation an mii – es war ein harter Kampf…

Aber ich freue mich, dass die mii der erste österreichische Partner ist, der die VIRTUALISIERUNGS-Kompetenz erreicht hat.

 

Ich weiss, dass eine Reihe von Partnern an dieser Kompetenz arbeiten – aber wie sagt mein Chef so schön: “The second is the first looser”

Damit ist auch die zweite Runde des Hyper-V Wettkampfs abgeschlossen – gezählt hat die erste Referenz und das Erreichen der Kompetenz.

 

Warum soll ich als Partner diese Kompetenz erreichen wollen ?

  • Weil ich meinen Kunden damit zeige, dass ich ganzheitliche Virtualisierungslösungen anbieten kann - Virtualisierungslösungen, die in der Microsoft-Infrastruktur des Kunden kein Fremdkörper sind
  • Weil der Virtualisierungstag gestern mit über 400 Teilnehmern das Interesse der Kunden deutlich gezeigt hat
  • Weil immer mehr Partner mit Hyper-V Erfolge bei Ihren Kunden feiern
  • Weil SIE nicht der letzte sein wollen, der Hyper-V in sein Portfolio aufnimmt

Liebe Grüße

Christian
Christian.Decker@microsoft.com

SMSD ? Server Management Suite Datacenter ?

von Christian Decker Autor Feed 15. February 2010 12:57

Wieder eine dieser Abkürzungen, die man immer wieder hört und nicht genau weiß, was es ist…

 

Die Server Management Suite Datacenter (SMSD) beinhaltet die ENTERPRISE SERVER MANAGEMENT LIZENZEN für:

  1. System Center Operations Manager 2007 R2 (SCOM)

  2. System Center Configuration Manager 2007 R2 (SCCM)

  3. System Center Data Protection Manager 2007 (SCDPM)

  4. System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 (SCVMM)

sowie den System Center Virtual Machine Manager 2008 Management Server

Die SMSD wird pro Prozessor (Socket) lizenziert und es müssen (wie immer bei Datacenter) 2 Sockets lizenziert werden.

Und wie bei Datacenter üblich sind durch die Lizenzierung der Host-Maschine alle virtuellen OS-Instanzen lizenziert.

 

Soweit zu den trockenen Fakten, was heißt das nun:

  • Gerade bei Virtualisierungsprojekten sollte die SMSD als Lizenzvariante pro virt. Host unbedingt geprüft werden.
    Der Kunde bekommt hier um relativ wenig Geld (leider darf ich aus rechtlichen Gründen hier keine Preise nennen, aber am obigen Link findet man eine Preisidee) sehr viel an Management:
    • komplettes Monitoring seiner physischen und virtuellen Umgebung (SCOM)
    • komplettes Serverdeployment, Softwareverteilung, Inventarisierung, Patchmanagement seiner Server (SCCM)
    • Backup seiner Microsoft Umgebung inkl. Hyper-V mit großartigen Restoremöglichkeiten (SCDPM)
    • Umfangreiches, mächtiges Management seiner virtuellen Umgebung (SCVMM)
  • Als Partner habe ich hier den Vorteil, dem Kunden mit Dienstleistungsprojekten über einen längeren Zeitraum zur Hilfe kommen zu können, da diese Produkte in der Regel Dienstleistungsintensiv in der Implementierung sind
  • Bei Lizenzierung der Virtualisierungshosts mit der Windows Server 2008 R2 Datacenter Lizenz und der SMSD sind für alle virtuellen Maschinen nicht nur das Betriebssystem, sondern auch die komplette Managementplattform lizenziert – unabhängig von der Virtualisierungsplattform (Hyper-V, VMWare, Citrix, ..)
  • Sind da die Serverlizenzen (SCCM, SCOM, SCDPM) auch dabei ?
    Nein, dies sind die Management Lizenzen zum Management der einzelnen Server (vergleichbar mit den CALs)
    Zur vollen Nutzung brauche ich dann noch zumindest einen SCCM Server und einen SCOM Server

Viel Spaß damit

Christian Decker

Christian.Decker@microsoft.com

HP Systemüberwachung auf Windows Server 2008 R2 CORE ? (Install HP PSP on Server Core)

von Christian Decker Autor Feed 15. February 2010 10:31

Einige Partner installieren als Hyper-V Plattform nicht den empfohlenen Hyper-V Server 2008 R2, sondern einen Windows Server 2008R2 in der “Gui-Installation” – Grund: “Am Core kann ich meine HP-Agents nicht installieren”

Hier die Anleitung, wie man bei einer Core-Installation die HP-Management Tools installieren kann.

Danke an Gerald Six von HP für die Organisation, hier ist der Link zum original Artikel:

http://forums13.itrc.hp.com/service/forums/questionanswer.do?admit=109447627+1264442276478+28353475&threadId=1276541

Anbei – Copy & Paste (getestet von Paul Scholda – ehouse):

 

  • 1st Step Installing SNMP

    In case SNMP was not installed, it must be installed in order to install PSP
    Command line to install it

    start /w ocsetup SNMP-SC
    * SNMP-SC must be uppercase
  • 2nd Step Accessing SNMP
    Run regedit from command line
    go to:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControleSet\Services\SNMP\Parameters\
  • 3rd Step. Creating Traps Values
    In TrapConfiguration you have to create 2 new keys (what we’d call folders):
    Doing right click with the mouse NEW and then KEY
    Create two new keys with these names
    public
    private

    Trap configuration must looks like this after creating public / private, do not
    use Uppercase

  • In public Key
    Create two String Value

    First String Value
    Value name: 1
    Value data: 127.0.0.1

    Second String Value
    Value name : 2
    Value data: localhost

    public must looks like this
    image

     

    private Key
    Create the same values for private also.
    private must look like this
    image

     

  • 4th Step Creating communities
    Now in ValidCommunities (folder):
    We need to add two more values.
    You need to create 2 D-WORD(32) Values

    The first name value is: public
    Value data: 4
    The Data value is: Hexadecimal (by default)

    The second name value is: private
    And the Value data is: 4
    The base Data is: Hexadecimal (by default)
    image

  • Close Registry Editor go back to command prompt.
    Download PSP, uncompressed this into any kind of storage device
    Put your storage device (usb key, cd rom, etc). And run the HPSUM file. Follow
    the standard installation.
  • 5th Step Installing PSP
    You know when you download PSP from HP you will get an .exe file so you
    have to extract it in a normal computer to a folder

    Once the PSP is extracted within the folder you have to invoke hpsum
    - run hpsum in command line

    HPSM will open continue normal installation

    For my testing I installed Firefox in the server to check SMHP.

    So if you want to do it, install Firefox and open it or use another computer and
    use ip address from server to check SMHP remotely

    It was imposible for me to get IE working in Windows 2008 Core

    In the address use https://127.0.0.1:2381

    *** how uninstall SNMP
    start /w ocsetup SNMP-SC /unistall

     

Und auch hier gilt wieder:
Arbeite mit den Tools, die du kennst – auch bei der Virtualisierung…

Viel Spaß damit

Christian

Hyper-V in der Praxis – Kundenerfahrungen mit Hyper-V

von Christian Decker Autor Feed 26. January 2010 10:36

Die Aufzeichnung der Hyper-V Veranstaltung ist nun online:

image

Unter http://channel9.msdn.com/posts/codefest/Hyper-V-Partner-Webcast/ ist der 2-stündige Webcast abrufbar.

Sehr interessant, sehr spannend – diskutiert werden nicht nur die Erfahrungen zweier öst. Kunden und Microsoft IT mit Hyper-V im Praxiseinsatz, sondern auch die Erklärung, warum sich diese Kunden für Hyper-V entschieden haben und diese Entscheidung in keinster Weise bereut haben – interessanterweise decken sich diese Erfahrungen mit den Argumenten, die wir immer bringen ;)

Ablauf und Zeiten der Aufzeichnung:

00:00 – 00:03 Einleitung
00:03 – 11:00 Markus Bauer – SBM – Vorstellung Hyper-V Implementation
11:00 – 30:00 Q&A
 

Frage: Was waren die Triebfedern für Virtualisierung ?

Antwort: Wir hatten vorher 2x19“ Racks, jetzt nur noch 1 Bladecenter und 1 Switch usw = 12 Höheneinheiten, auch aus Energiegründen, Verfügbarkeit der einzelnen Serverinstanzen, Flexibilität bei der Implementierung von neuen Serverinstanzen, Spielwiese für Testumgebung, gute Desaster-Recovery-Szenarien

 

Frage (15:30): Sie hatten auch VMWare Teststellung – warum die Entscheidung für Hyper-V ?

Antwort: Kostenfaktor (Hyper-V ist kostenlos), Reduktion der Partner/Hersteller im Datacenter – will einen Partner/Hersteller, für die Virtualisierung und sein Datacenter

 

Frage (17:15): Gab es irgendwo einen Punkt, wo Sie skeptisch waren, ob das funktioniert ?

Antwort: Nein, gab es nicht

 

Frage (19:15): Was war der Hintergrund für die Implementation des SelfservicePortals ?

Antwort: Es werden für CAD Zusatzapplikationen entwickelt, die Entwickler können sich nun ihre Testmaschinen selber deployen ohne IT

 

Frage (20:30): Gab es physikalische Maschinen, die sich nicht für die Virtualisierung eignen und wenn ja, warum ?

Antwort: Nein, wichtig war, dass genug Platz auf der SAN zur Verfügung war, weil ja alle Laufwerke migriert werden mit der P2V Migration. Maschine mit 50 Gb Daten ist in 1 Stunde migriert

 

Frage (22:25): SQL Failover Cluster – wird hier die Failover-Funktionalität von Hyper-V genutzt oder von SQL ?

Antwort: Ein Node des SQL Servers läuft als physische Maschine, der Failover-Node (Database-Mirroring) läuft virtuell

 

Frage (23:45): DPM macht Imagebasierende Sicherung – kann ich da auch einzelne Files rücksichern oder sind das 2 Backup-Steps ?

Antwort: Item-Level-Restore aus dem Image-Backup ist in der Beta nicht verfügbar, soll aber kommen

Basisinfrastrukturserver (DC, Zertifikatserver, Forefront, ..) werden Imagebasiert gesichert, bei Fileserver werden die Daten gesichert. DPM sichert grundsätzlich zuerst auf Disk (alle 4 Stunden), dann auf Tape (1 x täglich)

 

Frage: (26:30): Wo ist der DPM installiert ?

Antwort: Auf einer physischen Maschine

 

Frage (27:00): WO liegen die anderen SystemCenter Produkte ? Virtualisiert oder Physisch ?

Antwort: DPM – Physische, SCCM, SCVMM Virtualisiert, SCOM ist noch in Überlegung – grundsätzlich läuft er gut in Virtualisierung, allerdings kann er bei Problemen mit Virtualisierung diese schlecht melden ;)

 

Frage (28:10): Imagebasierendes Restore von Domaincontrollern ?

Antwort: technisch grundsätzlich kein Thema, Restore von virtuellen Domaincontrollern ist nicht supportet – hier sollte man genau wissen, was man tut

 

Frage (29:45) Habt ihr Nicht-Microsoft basierende OS virtualisiert ?

Antwort: Nein

30:00 – 42:40 Diewald Martin – Hutchinson 3G – Vorstellung Hyper-V Implementation
42:40 – 55:15 Q&A
 

Frage: Welches Storage verwenden Sie ?

Antwort: XP10000/12000 und EVA beides von HP

 

Frage: Laufen da sehr I/O intensive Anwendungen mit großen Datenmengen ?

Antwort: Haben GIS-Applikation mit hohen IOs implementiert – funktioniert aber sehr gut und sehen keinen Unterschied zu physikalischen Servern. Datenbanken werden aber grundsätzlich nicht virtualisiert, weil diese Maschinen sowieso gut ausgelastet sind

 

Frage (44:15): Werden Storageressourcen direkt durchgereicht zu den virtuellen Maschinen und ist das überhaupt Möglich ?

Antwort: Möglich ist es – vor diesem Thema hat er sich vorher gefürchtet, hat es aber kurz getestet, war nach 30 Minuten klar, funktioniert sehr gut, übersichtlich gestaltet, er war sehr positiv überrascht

 

Frage: (45:50): Warum haben Sie auf WSUS 3 SP2 gewartet mit der Migration ?

Antwort: Server 2008 R2 Unterstützung kam erst mit SP2

 

Frage (46:25): Setzen Sie auch VMWare ein ?

Antwort: Seines Wissens in der Core-Network Abteilung, in seiner Abteilung wird ausschließlich Hyper-V eingesetzt

 

Frage (47:50) Habt ihr ausschließlich Windows Systeme ?

Antwort: JA, derzeit werden nur Windows Systeme virtualisiert – in den nächsten Wochen werden sie aber damit beginnen, die Virtualisierung von Red Hat Enterprise zu testen

 

Frage (50.05): Ihre Triebfedern waren Kostenreduktion und „Ein Hersteller“ – gabs noch andere Gründe ?

Antwort: Technologisch nein, Hyper-V kann alles, was sie brauchen – ein Grund war, dass das Handover von Engineering und Betrieb sehr einfach war, die mussten nichts neues lernen, weil der Betrieb von MS Systemen gut bekannt war

 

Frage: (51:50): Wie lange laufen bereits virtuelle Systeme in Produktion ?

Antwort: Hyper-V Version 1 sicher länger als 1 Jahr, R2 kam zum Einsatz im Spätherbst letzten Jahres, Produktiv seit SP2 von WSUS (November)

 

Frage (52:45) : Wie schaut das Patchmanagement für Hyper-V Systeme aus ?

Antwort: Sie müssen 4 x pro Jahr verpflichtend patchen – machen keinen Unterschied zwischen Gast und Hypervisior mit dem Unterschied, dass der Hypervisior freigemacht werden kann vor dem Reboot.

 

Frage: (53:45): Das Freimachen des Hypervisiors ist das ein manueller Vorgang oder ein automatischer ?

Antwort: Ist ein manueller Prozess – (Anmerkung von Christoph Moser, base-IT: Mit dem SCVMM kann das automatisiert werden)

55:15 – 117:20 David Lef – Microsoft IT Redmond – Wie Microsoft Virtualisierung intern einsetzt
  (Nur eine Frage am Ende)
  Spannend an diesem Vortrag sind einerseits die Dimensionen des MS-Internen Rechenzentrums, die Benutzer- und Rechnerzahlen, aber auch die Standardisierungen in der Hardware und der Wechsel der Virtualisierungsphilosophie in den letzten Jahren (von Virtualisierung ist Ausnahme bis hin zu Physischer Server ist die Ausnahme)

Danke für alle anwesenden Partner für die interessanten Fragen, Danke an alle Sprecher für Ihre Zeit und die offene Diskussion !

Christian Decker

Christian.Decker@microsoft.com

Was Kunden zu Forefront Online Protection for Exchange (FOPE) sagen

von Christian Decker Autor Feed 19. January 2010 11:41

(Wem FOPE jetzt nichts sagt (und der alte Name FOSE (und der ganz alte Name Exchange Hosted Filtering)) sollte vorher http://blogs.technet.com/ptsaustria/archive/2009/05/25/praktischer-nutzen-von-forefront-online-security-for-exchange-fose.aspx lesen)

Zur Erinnerung: Forefront Online Protection for Exchange ist ein gehosteter Viren- und Spamschutz, bei dem die Mails, bevor sie dem eigenen Exchangeserver zugestellt werden, auf Spam und Viren getestet werden.

Paul Scholda von ehouse hat mir ein paar Reaktionen seiner Kunden gemailt, die ich gerne weitergeben möchte:

Wilhelm Massegg, Vorstandsvorsitzender Polo Handels AG: „Das Spam-Problem haben wir eigentlich im Griff!“

Harald Schörgmayer; Dachverband der Wiener Sozialbetriebe, „Läuft sehr gut  – Reduktion der Spams um ca. 90%. Täglich ca. 10-15 min. freie Arbeitszeit durch Wegfall der Spamkontrolle.“

Monika Culek, Werner Lampert GmbH, „Zurück zum Ursprung“ „Endlich sauber.“

 

Mein Lieblingszitat zu dieser Technologie stammt allerdings vom IT-Leiter von Catalina Marketing:

“At Catalina Marketing, spam is so infrequent that “people are shocked when they get it. They say, ‘Oh my gosh, a piece of spam. What should I do about it?’ I tell them to smile at it and be happy because it’s such a rarity.”

 

Wer seine Kunden glücklich machen will und die Ressourcen seiner Kunden und die eigenen für sinnvollere Tätigkeiten verwenden möchte, dem empfehle ich einen Einsatz dieses ganz wundervollen Tools….

Liebe Grüße

Christian Decker

Christian.Decker@microsoft.com

Wie Microsoft Hyper-V intern einsetzt

von Christian Decker Autor Feed 14. January 2010 12:34

Wen immer schon interessiert hat, wie Microsoft Hyper-V in der eigenen Infrastruktur einsetzt, wie eine globale Organisation wie Microsoft die eigene Infrastruktur betreibt, hat am Montag, den 18.1. ab 16:00 Uhr Gelegenheit, dies zu erfahren.

Microsoft mal von der anderen Seite – nicht als Softwarehersteller, sondern als Großunternehmen, dass ein weltweites Netz von Außenstellen und mehr als 90.000 Mitarbeitern mit einer sehr dynamischen, rasch wechselnden IT-Infrastruktur versorgen muss.

David Lef – live aus Redmond – ist ein Principal Service Engineer Architect, er beschreibt seinen Job so:

“My primary field is in the systems and server side, both with the hardware and operating system. This includes virtualization and core OS manageability. I look at the overall requirements and goals we have, to identify appropriate technology for us to invest in.  From there, I often create the initial design and goals for the implementation.  I still participate heavily in the engineering and pilot of the new technology in production”

 

Weiters werden uns im Zuge dieses Events 2 Kunden aus Österreich ihre Hyper-V Umgebung präsentieren und ebenso wie David mit 15 anwesenden Technikern von Partnern über die Vor- und Nachteile von Hyper-V diskutieren.

Zeitpunkt: Montag, 18.1.2010, 16:00-18:00

Ort: http://webcast.codefest.at/ (Silverlight Plugin notwendig)

(Wer sich jetzt wundert, ob das das gleiche wie im vorherigen BlogPost ist – ja, ist es)

 

Viel Spaß damit

Christian

Christian.Decker@microsoft.com

Funktioniert das Hyper-V wirklich ?

von Christian Decker Autor Feed 14. January 2010 10:17

Insgeheim fragen sich das wahrscheinlich alle Techniker, die bis jetzt erfolgreich mit VMware virtualisiert haben. “Wer weiß, ob ich da nicht Probleme bekomme beim Kunden – lieber nix neues anfangen, wenn das Alte eh geht”

Ja es funktioniert – was sonst wird in einem Microsoft-Blog stehen. Und weil man mir scheinbar nicht ganz glaubt, gibt es nun den

 

HYPER-V in der Praxis –
Kunden berichten von Ihren Erfahrungen und stellen sich der Diskussion -
Event

 

Zeitpunkt: Montag, 18.1.2010, 16:00-18:00

Ort: http://webcast.codefest.at/ (Silverlight Plugin notwendig)

 

Vor Ort bei Microsoft werden 15 Techniker von unterschiedlichen Partner sein, die alle bis jetzt VMWare bei Kundenprojekten eingesetzt haben.

Folgende Kunden werden ihre Hyper-V Infrastruktur präsentieren, über Ihre Erfahrungen berichten und für Diskussionen zur Verfügung stehen:

  • Markus Bauer, SBM Mineral Processing GmbH mit Partner base-it
  • Martin Diewald, Hutchinson 3G Austria mit Partner HP
  • David Lef, Microsoft Corp, Redmond

SBM ist ein klassisches öst. Mittelstandsunternehmen, Hutchinson 3G kennt man vielleicht besser als den Mobilfunkprovider 3.

David Lef wird uns eine wirklich große Hyper-V Umgebung präsentieren – Microsoft – Wie setzt Microsoft Hyper-V ein, welchen Workload fahren wir mit Hyper-V intern, wie managen wir die Umgebung,…

 

Dieser Event wird keine Feature-Schlacht, kein Marketing – reden werden hier Nutzer von Hyper-V, Fragen stellen werden eher skeptische Techniker.

Ich freue mich über jeden, der uns am Montag virtuell besuchen wird (Zugang ist frei für jeden INteressierten – Partner und Kunden)

Liebe Grüße

Christian Decker

Christian.Decker@microsoft.com

IPv6 Short Facts

von Christian Decker Autor Feed 12. January 2010 10:44

Sitze gerade im IPv6 Training bei ETC - sehr empfehlenswert. In 2 Tagen werden einem die Basics von IPv6 und den Tunneling-Methoden ISATAP, 6to4 und Teredo erklärt - Hans Kastenhofer hat das sehr gut rübergebracht.

Ist neu, vieles anders als IPv4, alles leicht verwirrend, weil eben neu, aber nach 2 Tagen hat man zumindest die Grundlage, um sich weiter damit zu spielen.

Klar wird damit auch, wo und wann man IPv6 einsetzen kann/darf/soll, welche Probleme es machen kann, und wo man es braucht.

Sicher kein Fehler, sich damit zu beschäftigen - es gibt noch ein paar Kurse...

Hier noch ein paar Notes vom Training:

Schreibweise IPv6:

128 Bit werden in 16 bit-Bereiche geteilt, in HEX konvertiert und durch Doppelpunkte getrennt.
Führende Nullen können weggelassen werden (2AF3:0012: ... -> 2AF3:12:), Blöcke mit lauter 0 können 1x durch ein :: ersetzt werden
(2001:0DB8:0000:0000:02AA:0000:FE28:9C5A -> 2001:DB8::2AA:0:FE28:9C5A)

IPAdress-Arten:

Global Unicast IPv6 Adresse ("Public IP Adresse")

beginnt mit 2001 (3Bits) Global Routing Prefix (45 Bits) SubnetID (16Bit) Interface ID (64Bit)

Link Local Unicast IPv6 Adresse

Beginnt mit FE80

jedes Interface, das aktiviert ist, bekommt automatisch so eine Adresse (ist ein APIPA equivalent) - wird nicht geroutet

Site Local Unicast IPv6 Adressse

beginnt mit FEC0

entspricht der "privat IP Adresse" (10.0.0.0/172.16.0.0.....)
Kann man nicht verwenden, sollte man nicht mehr verwenden

Unique Local Unicast IPv6 Address

beginnt mit FD00
40 bits Global ID (die zufällig ermittelt werden kann)
16 Bits Subnet ID
64 Bit Interface ID

Nützliche Kommandos:

netsh interface ipv6 show interface "Local Area Connection"

- zeigt Infos über die IPv6 Konfig an

netsh interface ipv6 add route FD==:EDC=:1::/64 "Local Area Connection" publish=yes

fügt am Gerät eine Route hinzu und published sie - ins Netz wird sie aber nur kommuniziert, wenn das Advertising enabled ist.

damit habe ich sofort ein stateless Publishing, sprich jedes Gerät in diesem Netzwerksegement erzeugt sich damit zusätzlich eine IPv6 Adresse zu diesem Segment.

Statefull

bedeutet, dass ich einen DHCPv6 Dienst im Netz habe, der entweder IPAdressen vergibt oder nur die Options (DNS, NIS, NTP, ...)

Mit dem show interface Befehl sehe ich unter
Managed Address Configuration, ob Statefull mit Vergabe der IPAdressen über DHCP enabled ist (M-Flag)
Other Stateful Configuration ob nur die Optionen über den DHCP vergeben werden (O-Flag)

Bei Microsoft-Geräten wird bei M automatisch auch O enabled - ist nicht wirklich RFC-Konform

netsh interface ipv6 sh teredo - Zeigt meinen Teredo-Status

 

Viel Spaß damit

Christian
Christian.Decker@microsoft.com

Die erste österreichische Hyper-V Referenz am Referenzportal !

von Christian Decker Autor Feed 12. January 2010 09:45

bedeutet auch das erste Hyper-V Projekt ? Nein - Projekte sind eine ganze Menge draussen, aber hier ist nun - TROMMELWIRBEL - die erste veröffentlichte Referenz auf dem Referenzenweb von Microsoft Österreich.

Als klassischer, reiner Infrastrukturpartner würde ich mich nun ein wenig schämen und mich fragen, warum diese erste Referenz ein Partner veröffentlichen muss, dessen Kernkompetenz Security-Beratung und nicht reine Infrastruktur ist (auch wenn sie das gut machen)

Kostenreduktion trotz Hochverfügbarkeit? Microsoft Hyper-V macht es möglich!

Partner: Security Research http://www.securityresearch.at/

Endlich ein veröffentliches Projekt - hoch erfolgreiche Kundenprojekte mit Hyper-V gibt es mittlerweile eine ganz Menge in Österreich - von virtualisierten SBS-Umgebungen mit einem Host bis zu hochverfügbaren GeoCluster-Implementationen

Zu diesem Thema wird es auch am 18.1. einen Event bei uns geben, bei dem 15 Techniker die Gelegenheit haben werden, mit 3 Kunden, die ihre Hyper-V Projekte vorstellen, alle Fragen, Ängste, Befürchtungen bezüglich Hyper-V zu diskutieren. Diese Diskussion wird via Livestream im Netz übertragen und jeder kann zusehen - näheres in Kürze im Blog.

Liebe Grüße

Christian

Christian.Decker@microsoft.com

Windows 7 GOD Mode und andere Geheimnisse

von Christian Decker Autor Feed 7. January 2010 12:40

Für alle die, die Windows 7 über die Weihnachtsfeiertage durchgespielt haben und in dem einen oder anderen Level gescheitert sind, wird der GOD-Mode neue Hoffnung geben.

Was der GOD-Mode ist, hat Georg in seinem Blog ja schön beschrieben:

Windows 7 GodMode (Update)

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Ist kein Easter-Egg oder eine geheime Funktion, ist nur eine von vielen Möglichkeiten, Ordner und Files mit GUIDs abzuspeichern. Dokumentiert ist das ganze unter http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ee330741(VS.85).aspx.

image

 

Viel Spaß (wer immer das auch braucht)

Christian

Christian.Decker@microsoft.com

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